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DESCRIPTION:Was macht es mit dem Vertrauen in Wissenschaft\, wenn Bürger:i
 nnen aktiv in die Aufbereitung wissenschaftlicher Evidenz eingebunden werd
 en? Der Beitrag stellt das Mitmachangebot von KLARpsy als praxisnahes Beis
 piel für eine partizipative Wissenschaftskommunikation vor\, die zentrale
  Prinzipien von Citizen Science auf den Prozess der Kommunikation von Fors
 chungserkenntnissen überträgt.\nKLARpsy veröffentlicht auf der Website 
 klarpsy.de wöchentlich ein bis zwei KLARpsy-Texte. Ein KLARpsy-Text ist e
 ine allgemeinverständliche Zusammenfassung einer psychologischen Übersic
 htsarbeit mit Metaanalyse. Die Texte werden von erfahrenen Wissenschaftler
 :innen in Zusammenarbeit mit Personen ohne psychologischen Hintergrund (
 “Testleser:innen”) verfasst. Ergänzt wird das Angebot durch das KLARp
 sy-Wörterbuch\, in dem Fachbegriffe aus der Psychologie allgemeinverstän
 dlich erklärt werden und das an den entsprechenden Stellen mit den KLARps
 y-Texten verknüpft ist. KLARpsy ist ein Angebot des Leibniz-Instituts fü
 r Psychologie (ZPID) und hat zum Ziel\, der interessierten Öffentlichkeit
  die psychologische Forschung zugänglich zu machen.\n\nKLARpsy ermöglich
 t Beteiligung entlang mehrerer Stufen: Bürger:innen können als Testleser
 :innen Texte auf ihre Verständlichkeit prüfen und Begriffe für das KLAR
 psy-Wörterbuch vorschlagen. Zudem können sie Themen vorschlagen\, zu den
 en Texte veröffentlicht werden sollen. Diese Formen der Beteiligung diene
 n der kooperativen Vermittlung evidenzbasierter psychologischer Erkenntnis
 se und der gemeinsamen Erschließung der wissenschaftlichen Psychologie.\n
 \nDer Beitrag berichtet die Rationale und die Erfahrungen aus dem seit 202
 3 bestehenden Angebot und argumentiert\, dass dieses Modell auch als Citiz
 en Science verstanden werden kann: Bürger:innen wirken an der Bedeutungsk
 onstruktion wissenschaftlicher Evidenz mit\, ohne selbst Forschung im enge
 ren Sinne durchzuführen. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Umsetzung w
 ird die Bedeutung von Transparenz (beispielsweise durch klare Evidenzstand
 ards) und iterativen Feedbackprozessen für die veröffentlichten Inhalte 
 gezeigt. Gleichzeitig werden Spannungsfelder diskutiert\, etwa zwischen Of
 fenheit für Beteiligung und Sicherung wissenschaftlicher Qualität sowie 
 zwischen Teilhabe und epistemischer Autorität. Daran anschließend wird d
 ie Frage besprochen\, wie sich diese Art der Beteiligung auf das Vertrauen
  sowohl der aktiv beteiligten Bürger:innen als auch der rezipierenden Bü
 rger:innen auswirkt.\n\nMit der Praxisreflexion soll ein Gespräch darübe
 r angestoßen werden\, wie Wissenschaftskommunikation über die bloße Ber
 eitstellung verständlicher Informationen hinausgehen kann\; wie durch die
  Einbeziehung der Adressat:innen womöglich zusätzlich Vertrauen in den g
 esamten wissenschaftlichen Prozess gesteigert werden kann\; und wie man de
 n Begriff "Citizen Science" ganzheitlich verstehen und auch auf die späte
 ren Phasen des Forschungsprozesses anwenden kann.
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SUMMARY:Mitmachen\, Verstehen\, Vertrauen: Ein partizipativer Ansatz der Wi
 ssenschaftskommunikation im Kontext psychologischer Forschungserkenntnisse
  - Marlene Bodemer
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