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DESCRIPTION:Citizen-Science-Förderung und besonders die enge Verknüpfung 
 von Forschung und Bildung nehmen in Österreich seit vielen Jahren eine be
 sondere Rolle ein. Im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen\, Wissens
 chaft und Forschung fördert der OeAD mit den Sparkling-Science-Programmen
  Projekte\, in denen wissenschaftliche Einrichtungen mit Schulen und mit P
 artnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten\, um gemeinsam ne
 ue Forschungsergebnisse zu gewinnen. Die Themen der geförderten Sparkling
 -Science-Projekte sind vielfältig\, mit Schwerpunkten in Natur-\, Sozial-
  und Geisteswissenschaften sowie in der Lehr-Lernforschung. Besonders star
 k vertreten sind Projekte mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen\, et
 wa Klimawandel\, kulturelles Erbe oder neue Lernformen. Viele Projekte arb
 eiten dabei interdisziplinär oder erschließen Forschungsfelder\, die in 
 anderen Programmen nur eingeschränkt förderbar sind.\n\nBereits im erste
 n Förderprogramm „Sparkling Science“ wirkten von 2007 bis 2019 mehr a
 ls 107.000 Personen aus 200 Forschungseinrichtungen\, 535 Schulen und 185 
 Partnerorganisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft in insgesamt 299 For
 schungsprojekten an aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen mit. Mit 
 „Sparkling Science 2.0“ wurde 2021 ein Nachfolgeprogramm etabliert\, d
 as die strukturelle Verankerung partizipativer Forschung im österreichisc
 hen Wissenschaftssystem weiter vorantreibt. Zugleich sollen die Projekte d
 er neuen Schiene noch mehr Menschen einen positiven Zugang zu Forschung er
 öffnen\, indem neben Schülerinnen und Schülern vermehrt auch weitere Ci
 tizen Scientists eingebunden werden. Die insgesamt 61 Projekte\, die mit 2
 1 Mio. Euro gefördert wurden\, erreichen eine beachtliche thematische und
  institutionelle Breite. Insgesamt werden voraussichtlich mehr als 110.000
  Personen eingebunden\, darunter über 80.000 Schülerinnen und Schüler s
 owie rund 38.000 weitere Citizen Scientists.\n\nDer Beitrag stellt die Erg
 ebnisse der im Herbst 2025 veröffentlichten Evaluierung von „Sparkling 
 Science 2.0“ in den Mittelpunkt und legt einen Fokus auf das Thema Vertr
 auen. Die Evaluation zeigt\, dass die aktive Beteiligung von insbesondere 
 jungen Menschen und Schulen Forschung zugänglicher macht und die Wahrnehm
 ung wissenschaftlicher Arbeit stärken kann. Sie liefert damit wichtige Hi
 nweise darauf\, unter welchen Bedingungen Partizipation vertrauensfördern
 d wirkt.\nGleichzeitig wird deutlich\, dass Vertrauen kein automatischer E
 ffekt partizipativer Formate ist. Entscheidend sind vielmehr transparente 
 Kommunikation\, klare Rollen\, gegenseitige Anerkennung und eine sorgfält
 ige Einbettung der Projekte in schulische und wissenschaftliche Strukturen
 . Wo Erwartungen an Mitgestaltung nicht eingelöst werden oder die Beiträ
 ge der Teilnehmenden zu wenig sichtbar bleiben\, kann die vertrauensbilden
 de Wirkung von Partizipation abgeschwächt werden.\n\nDer Beitrag diskutie
 rt diese Befunde im Hinblick auf die Frage\, wie Forschungsförderung wirk
 t und wie diese evidenzbasierten Erkenntnisse auf die Gestaltung von Citiz
 en-Science-Initiativen übertragen werden können. Damit adressiert er sow
 ohl die Forschungs- als auch die Praxisperspektiven des Symposiums.
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LOCATION:Room 1
SUMMARY:Citizen Science als Vertrauensraum: Erkenntnisse aus der Evaluierun
 g von Sparkling Science 2.0 - Petra Siegele
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